Teamkleidung planen in fünf Schritten.
Fünf Fragen vor dem ersten Katalogblick. Wer sie beantwortet, spart Rücksendungen, Rückfragen und die zweite Sammelliste.

Die meisten Teamprojekte scheitern nicht am Hoodie. Sie scheitern an der Excel-Liste, die drei Wochen im Umlauf ist, an fehlenden Größen und an dem Kollegen, der erst nach der Bestellung anfängt. Fünf Fragen vorab verhindern das. Wir stellen sie in jedem Erstgespräch.
1. Wer trägt was?
Zähle Rollen, nicht Personen. Werkstatt, Außendienst, Empfang, Leitung. Jede Rolle hat einen anderen Alltag und braucht andere Artikel, aber dieselbe Farbwelt.
2. Wie sieht der Tag aus?
Draußen oder drinnen, Bewegung oder Sitzen, Öl, Hitze, Kundenkontakt. Daraus ergibt sich Material und Schnitt. Schreib es in einem Satz pro Rolle auf.
3. Wie wird gewaschen?
Haushaltswäsche bei 40 °C oder Industriewäsche bei 75 °C entscheidet über Stoff und Veredelung. Die Waschbeständigkeit von Stoff, Garn und Druck muss zum gewählten Pflegeverfahren passen; maßgeblich sind die jeweiligen Herstellerangaben.
4. Welche Farbe ist eure Farbe?
Textilfarben sind Kollektionsfarben. Nimm eure CI-Hauptfarbe und suche den nächsten Ton, die Zweitfarbe setzen wir über den Stickfaden um.
5. Wie geht es weiter?
Neue Mitarbeitende, Größenwechsel, Verschleiß. Plane von Anfang an mit einem Team-Shop und rechne Ersatzbedarf ein. Die Kollektion bleibt im Shop hinterlegt, und wer neu dazukommt, bestellt genau das, was alle tragen. Ab 20 Teilen je Artikel greift der Staffelrabatt, die Größen zählen zusammen. Deshalb lohnt es sich, Nachzügler im Shop zu sammeln.
Kurz gesagt. Unsere Erfahrung: Drei bis fünf Artikel pro Rolle reichen. Alles darüber wird selten getragen und schwer nachbestellt.


